
Ein etwas anderer Strauss zum Muttertag
Am 11. Mai ist Muttertag – um seiner Mama eine besondere Freude zu machen, greifen viele zu einem Blumenstrauss.

Ein wenig «Unordnung» im Garten ist für viele Tiere lebenswichtig. Kahle Beete und leergeräumte Rasenflächen nehmen ihnen wichtige Rückzugsorte und Nahrungsquellen. Ein möglichst naturbelassener Garten hingegen wird zu einem kleinen Ökosystem, das auch uns im Frühling Freude bereiten wird. Durch bewusstes Stehenlassen und gezielte Massnahmen können wir unseren Garten in einen lebendigen Lebensraum verwandeln.
1. Staudenstängel und verblühte Blumen
Sonnenhut, Sonnenblumen, Astern und Gräser bieten Vögeln wie Finken und Meisen im Winter wertvolle Sämereien. Viele Insekten wie z.B. Wildbienen nutzen die Hohlräume in den Stängeln als Überwinterungsquartier.
2. Laubhaufen
Ein Laubhaufen in einer ruhigen Ecke ist ein idealer Unterschlupf für Igel, Amphibien und Insekten. Zudem verbessert das verrottende Laub die Bodenqualität und schafft wertvollen Humus. Auf dem Rasen sollte Laub allerdings nicht liegen bleiben, da es sonst die Grasnarbe schädigen kann; besser ist es, Laub unter Hecken oder auf Beeten zu verteilen.
3. Totholz
Ein Totholzhaufen oder liegen gelassene Äste bieten Insekten wie Käfern einen wichtigen Lebensraum und sind eine Nahrungsquelle für Vögel. Totholz verrottet langsam, gibt Nährstoffe an den Boden ab und verbessert so langfristig die Bodenfruchtbarkeit.
4. Beerensträucher und Obstbäume
Die Früchte, die nicht geerntet wurden, sind wertvolle Nahrungsquellen für Vögel und kleine Säugetiere, die im Winter oft Schwierigkeiten haben, genug Futter zu finden. Auch herabgefallene Äpfel oder Beeren können liegen bleiben.
Was tun mit Gartenabfällen?
Der Garten muss nicht vollständig «sauber» sein, aber Gartenabfälle können dennoch sinnvoll verwertet werden:
Laub und Pflanzenreste eignen sich hervorragend zum Kompostieren. Durch die Kompostierung gewinnen wir wertvollen Dünger für die nächste Gartensaison und tragen zu einem gesunden Boden bei.
Empfindliche Pflanzen können mit Laub oder dünnen Zweigen vor Kälte geschützt werden.
Der Herbst ist eine wunderbare Gelegenheit, den Garten zu einem lebendigen Rückzugsort für viele Tiere zu machen und gleichzeitig die Bodenqualität zu verbessern. Ein «nicht perfekter» Garten im Winter bringt im Frühling umso mehr Leben und Farbe zurück und unterstützt die Natur direkt vor unserer Haustür.
Markus Stähli

Am 11. Mai ist Muttertag – um seiner Mama eine besondere Freude zu machen, greifen viele zu einem Blumenstrauss.

Wir haben für euch einige superguten Empfehlungen zusammengefasst – als Inspiration für einen oder mehrere Neujahrsvorsätze.

In vielen Hausgärten Liechtensteins sind sie bereits wieder eingerichtet – die Futterhäuschen für unsere gefiederten Freunde. Grundsätzlich sind die heimischen Kleinvögel bestens an die kalte Jahreszeit angepasst, doch sie nehmen diese zusätzlichen Nahrungsquellen gerne an. Um sicherzustellen, dass die gut gemeinte Geste für die Vögel keine Gefahr darstellt, solltest du bei der Fütterung folgende Punkte beachten.

Warum ungestörte Ökosysteme supergut sind